Addo Elephant Park wir kommen

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Wir biegen in die Gamearea des Addo Elephant Park ein. Der blaue Klaus sucht sich ein Weg durch die Schotterstraßen. Es regnet leicht und hier und da fließt Wasser über die Wege. Das Gebüsch im Park ist hoch und dicht. Man kann kaum etwas erkennen. Teilweise liegen Wirbelsäulen, Schädel und Hüftknochen auf der Straße. Es hat was von Jurassic Park. Plötzlich bewegt sich das Gebüsch. Äste knacken, Stämme brechen. Ein Elefant, die Hauptattraktion des Nationalparks, bricht aus dem Grün und wechselt vor uns die Straßenseite. Irgendwie ist das surrealistisch.

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Neben den vielen Elefantenhaufen sehen wir immer wieder Reste von gerissenen Tieren. Aber außer einigen Schakalen begegnen wir keinen Raubtieren. Zu dicht ist das Gestrüpp an den Straßenrändern.

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Wir sehen noch einige Kudus bevor wir erneut auf eine Herde Elefanten treffen. Wir beobachten sie eine ganze Weile. Es sind etwa 15 Tiere. Genau zählen können wir sie im Gebüsch nicht. 

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Sie laufen an uns vorbei. Damit wir sie nicht verlieren fahren wir ein Stück zurück und biegen in eine Seitenstraße ein, die sie passieren müssen. Doch kein Elefant erscheint. Wir warten. Plötzlich steht die Matriarchin der Gruppe vor uns. Das gewaltige Tier schüttelt kurz den Rüssel, stellt die Ohren leicht auf und wir wissen, dass es Zeit ist zu gehen. Wir machen den Rückwärtsgang rein und fahren langsam davon. Sofort fängt sie wieder am Wegesrand zu fressen an.

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Im Park leben auch etliche Warzenschweine. Immer wieder begegnen uns die Tiere. Manchmal einzeln. Manchmal in kleinen Familien. Einige rot die Anderen braun. Je nachdem in welchem Matsch sie sich gewälzt haben.

Es dämmert und wir fahren in Richtung Campingplatz. Heute gab es keine Raubtiere. Vielleicht morgen...

Elfi & Andy auf Africatour - http://africatour.ankimo.net - ankimo1@googlemail.com