Die Aufgrabies Falls

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Wir folgen schon den ganzen Tag dem Oranje. Mal näher mal weiter entfernt von seinen Ufern. Weinbauern haben sich hier niedergelassen. Sie nutzen das Wasser um ihre Trauben zu ziehen. In aufwendigen Bewässerungsanlagen gelangt das Nass zu den Wurzeln der Rebstöcke.

Wir sind zeitig aufgebrochen und trotzdem wird es Nachmittag bis wir den Augrabies Falls Nationalpark erreichen. Wir halten vor dem Parktor und ich begebe mich in das Gebäude des Parkwächters. Das gefällt dem Parkwächter. Normalerweise geht er zu den Leuten an das Auto. In seinem Glaskasten liegt eine Zeitschrift mit einem leicht bekleideten Modell. Ich zeige mit dem Finger auf die Bilder und frage ihn ob das seine Frau ist. Er grinst und reicht mir das Anmeldeformular rüber.

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"Wir brauchen noch eine Unterkunft", erkläre ich ihm und er antwortet kurz, "Wir sind voll ausgebucht.". Dann müssen wir uns wohl nach einer anderen Bleibe umsehen. Aber erstmal geht es in den Park.

Die Fahrerei macht hungrig und wir machen es uns auf der Terrasse des Restaurants gemütlich, bestellen Essen, und warten auf gutes Licht zum Fotografieren.

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Anschließend laufen wir auf Holzstegen an den Oranje. Die Fälle sind nur 200 Meter vom Restaurant entfernt. Rock Dazzies spielen auf den Felsen, verschiedene Vögel singen ihre Lieder. Es ist ein wundervoller Platz. Das Rauschen der Fälle untermalt alles.

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Zwei Regenbögen bilden sich in der Gischt der Wasserfälle und das warme Licht des Abends lässt das Gestein erleuchten. Das ist für uns das Zeichen zum Aufbruch. Wir müssen den Park verlassen.

10 Kilometer vor dem Park finden wir einen Campingplatz. Es ist kein Platz mehr frei, aber in der Lodge zum Campingplatz findet sich ein Doppelzimmer. Noch schnell duschen, dann ist der Tag beendet. Morgen Abend schlafen wir schon im Kgalagadi Transfrontier Park...



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