Pinguine und das Kap der guten Hoffnung

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Wir sind unterwegs in Richtung Simon's Town. Das ist ein Vorort von Kapstadt. Hier am Bouldersbeach gibt es jede Menge Pinguine. Der Parkplatz am Bouldersbeach wird bewacht. Wir bewaffnen uns mit unseren Kameras und legen die letzten 100 Meter zu Fuß zurück. 

Die hier lebende Kolonie von Jackass - Penguins (Eselspinguine) liegt in einem kleinen Schutzgebiet das von SANParks verwaltet wird. Die Pinguine heißen so weil ihr Ruf wie der eines Esels klingt.

Nachdem wir an dem Kassenhäuschen unsere Wildcard vorgezeigt haben, können wir eintreten. Hölzerne Stege führen durch die Kolonie. Überall stehen kleine Plastikhöhlen in den Pinguine nisten. Jede von ihnen ist mit einer Nummer versehen.

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Am Ende des Steges befindet sich der Hauptteil der Kolonie. Hier sitzen einige Jungtiere und warten auf die Rückkehr der Erwachsenen. Sobald diese am Nistplatz angekommen sind, betteln die Jungen nach Fisch.

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Momentan sind die meisten Erwachsenen noch auf See und fangen Fische. Sie werden erst gegen Abend wieder an den Strand kommen.

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Bouldersbeach liegt mitten in Simon's Town. Ein Teil des Strandes ist für die Bevölkerung freigegeben. Mit etwas Glück kann man hier mit den Pinguinen schwimmen. Nachdem wir diesen Teil des Strandes abgelaufen haben Essen wir im nahegelegenen Restaurant zu Mittag und beschließen zum Kap weiterzufahren. Wir wollen auf dem Rückweg noch einmal vorbeischauen. Dann sollten die meisten Pinguine von ihren Streifzügen zurück sein.

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Auf der Fahrt zum Kap fahren wir an einigen Pavianen vorbei. Diese Paviane haben schon öfters für Schlagzeilen gesorgt. In den letzten Jahren hatten Touristen die Tiere gefüttert und diese haben sich zu kleinen Kriminellen entwickelt. Heute stehen überall Schilder die darauf hinweisen die Tiere nicht zu füttern. Wenn Tiere Menschen mit Futter verbinden kommt es fast immer zu Problemen.

Auch das Kap der guten Hoffnung ist ein SANPark. Wir fahren ein und besuchen den Leuchtturm. Hier herrscht Massentourismus. Auf dem Weg zum Leuchtturm passieren wir hunderte von Menschen. Wir machen nur ein paar Fotos und fahren dann weiter zum eigentlichen Kap.

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Doch auch dort stehen wir Schlange bevor wir das legendäre Schildfoto mit uns machen können. Jeder Kaptourist macht ein solches Foto. Heute sind wir dran.

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Entlang der wunderschönen Küste zieht es uns zurück zu den Pinguinen. Und tatsächlich. In der Dämmerung werden es immer mehr. Aus allen Ecken kommen sie um ihre Bruthöhlen aufzusuchen. Sie sind zu trollig, wenn sie über Stock, Stein und Parkplätze laufen. Wir machen noch einige Bilder.

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Doch das Licht verschwindet schnell und zwingt uns zurück in unser Guesthouse. An der Tür unseres Zimmers hängt ein Zettel. Unsere Haitour ist abgesagt. Zu viel Wind. Wir machen mit den Jungs einen neuen Termin aus und verlängern unseren Aufenthalt in Kapstadt ...

Elfi & Andy auf Africatour - http://africatour.ankimo.net - ankimo1@googlemail.com